Sehr sehenswert:

„Masculin – féminin“, von Jean-Luc Godard Fünf junge Leute in Paris, Herbst 1965 bis Frühjahr 1966. Godard testet Verhaltensweisen und probiert Testmethoden aus. Der Film kritisiert die Wirklichkeit, die Wirklichkeit kritisiert der Film.

„Blow Up“, von Michelangelo Antonioni. Keir anderer Film von Antonioni war so frei vor Larmoyanz, so hell und durchsichtig, so unaffektiert und elegant wie dieser, der im Exi entstand, in London, dessen Swing hier nicht abgefilmt, sondern gefilmt ist.

„Der Krieg ist vorbei“, von Alain Resnais Reflexionen über den Sinn des revolutionärer Engagements: die Geschichte des Exilspanier; Diego, der gegen Franco zwischen Paris und Madrid reist und dem dabei Zweifel am Sinr seiner Untergrundarbeit kommen.

Sehenswert:

„Töte Diango“, von Giulio Questi. Der erste sehenswerte Italo-Western: Aus einem Unter grund von verbogener und verfaulter Sexualität von Puritanismus, Bigotterie, Männerkumpane und Erwerbssinn sprießen Brutalität und Sadis mus. Questi addiert die gängigen Muster der Gattung zu einer makabren Anthologie bourgeoiser Perversionen.

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