In Nigeria schien sich zu Beginn der Woche eine Niederlage der rebellischen Ostregion anzukündigen, die sich am 30. Mai als „Republik Biafra“ etabliert hatte: Truppen der Zentralregierung standen nach der Einnahme von Nsukka angeblich nur noch 60 Kilometer vor der Provinzhauptstadt Enugu. Radio Biafra versprach, die durch „schamlose Sabotage“ verursachte Niederlage werde alsbald wettgemacht. Biafra droht indessen eine Invasion von See: Lagos requirierte alle Motorboote mit einer Leistung von mehr als 40 PS und soll bei einer Schweizer Firma 70 Sturmboote aus Leichtmetall in Auftrag gegeben haben.