Agrob: Umsatz- und Erlöseinbußen

In nahezu allen Arbeitsbereichen der Agrob Aktiengesellschaft für Grob- und Feinkeramik, München, war der Geschäftsverlauf 1966 unbefriedigend. Importe von Baukeramik aus Niedrigpreisländern und Nachfrageverschiebungen ließen den Gewinn von 3,3 auf 2,5 Millionen Mark schrumpfen. Die Belegschaft wurde um 23 Prozent auf 2445 Beschäftigte verringert. Kapital 17,35 Millionen, Umsatz 90,15 (im Vorjahr 97,36) Millionen Mark. Dividende 13 (14) Prozent für Stamm-, 15 (17) Prozent für Vorzugsaktien.

Brau-Bank: Mehr Kredite

Die zur Oetker-Gruppe gehörende und als Geschäftsbank und Holdinggesellschaft fungierende Bank für Brauindustrie, Frankfurt/Main, hat ihr Kreditvolumen 1966 um 5,3 (im Vorjahr 17,9) Prozent auf 81,8 Millionen Mark ausgedehnt. Die Eeteiligungserträge aus sieben Brauereien stiegen von 2,85 auf 2,97 Millionen Mark. Grundkapital 12,2 Millionen, Reingewinn 2,11 (2,09) Millionen Mark, Dividende 17 (17) Prozent.

Braunschweig-Hannoversche Hypo: Engpässe

Die Braunschweig-Hannoversche Hypothekenbank, Hannover, hat für 1966 einen Gewinn von 5,37 (im Vorjahr 4,51) Millionen Mark erzielt, in dem 0,8 Millionen Abschreibungen auf Zinsforderungen enthalten sind. Es handelt sich dabei um Rückstände an sich leistungsfähiger Schuldner, die jedoch durch die restriktive Bundesbankpolitik in Liquiditätsengpässe geraten sind. 2,8 Millionen des Gewinns wurden den Rücklagen zugeführt, die jetzt mit 35,3 Millionen rund 294 Prozent des Kapitals von 12 Millionen Mark erreicht haben. Dividende 4 + 16 Prozent, im Vorjahr 4+ + 13 + 3 Prozent Bonus.

Fichtel & Sachs AG: Umstellungsverluste