Ein Bruderkuß zwischen Papst Paul VI. und dem ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel, Athenagoras, symbolisierte den Brückenschlag zwischen den seit dem Jahre 1054 getrennten Kirchen von Rom und Byzanz. Der Papst erklärte bei seiner Ankunft in Istanbul: „Ist die Einheit im Glauben erforderlich für die volle Gemeinschaft, so ist die Verschiedenheit der Gebräuche keineswegs ein Hindernis.“ Auch Athenagoras hob hervor, duch gemeinsame Gesten der beiden Kirchen solle „zusammengeführt werden, was getrennt ist“. Inzwischen wurde bekannt, daß der. Vatikan nicht mehr an einer Internationalisierung Jerusalems festhält, sondern nur noch eine „internationale Kontrolle der heiligen Stätten“ wünscht.