Alte Leipziger: Überdurchschnittlich

Der Vertragsbestand der Alte Leipziger Lebensversicherungsgesellschaft a. G., Frankfurt, stieg 1966 um 695 (im Vorjahr 690) Millionen Mark Neuabschlüsse auf 3,99 Milliarden Mark. Die Beitragseinnahmen erhöhten sich auf 161,6 Millionen (+ 12 Prozent), die Vermögenserträge auf 53,0 Millionen (+ 18 Prozent). Der Überschuß wuchs um 27 Prozent von 30,2 auf 38,5 Millionen Mark, die den Rückstellungen für Beitragsrückerstattung zugewiesen wurden. Inzwischen hat der Versicherungsbestand 4,2 Milliarden Mark erreicht.

Bayerische Wasser: Höheres Angebot

Der Stromabsatz der Bayerischen Wasserkraftwerke AG, München, stieg 1966 um 15,14 Prozent auf 708,2 Millionen kWh. Die außergewöhnliche Zunahme ist einmal auf ein reichlicheres Wasserangebot – der Lech führte 130 Prozent des langjährigen Wassermittels –, und zum anderen auf die Inbetriebnahme des 13. Kraftwerkes in Urspring zurückzuführen. Umsatz: 22,8 Millionen Mark, Dividende: 7 Prozent auf 30 Millionen Mark Grundkapital.

Colonia: Wieder 14 Prozent

Die verschiedenen Zweige der Colonia, Kölnische Versicherungs-AG, wiesen unterschiedliche Ergebnisse auf. Feuer- und Transportversicherungen waren schlecht, während Leitungswasser- und Sturmversicherungen gut verliefen. Die Prämieneinnahmen stiegen um 7,2 (im Vorjahr 11,47) Prozent auf 246 Millionen Mark. Aus dem Gewinn von 5,06 Millionen Mark werden 2 Millionen den Rücklagen zugeführt und wiederum 14 Prozent Dividende auf das Aktienkapital von 20 Millionen Mark verteilt.

DEA: 6 Prozent für freie Aktionäre