Die Regierungen Großbritanniens, Frankreichs und der Bundesrepublik einigten sich auf die Entwicklung eines Mittelstreckenflugzeugs mit 250 bis 300 Sitzen. Das Flugzeug wird ein Abfluggewicht von etwa 120 Tonnen und eine Reichweite von 2 000 Kilometern haben.

Die Entwicklungskosten der Zelle werden auf 1,45 Milliarden Mark veranschlagt, von denen England und Frankreich je 37,5 und die Bundesrepublik 25 Prozent aufbringen. Beteiligt sind die Firmen Sud-Aviation (Frankreich), Hawker-Siddeley (England) und die noch zu gründende Airbus GmbH (Bundesrepublik).

Die Entwicklungskosten für das Rolls-Royce-Triebwerk sind auf 660 Millionen Mark veranschlagt, von denen Frankreich und die Bundesrepublik je 12,5 Prozent tragen, England 75 Prozent. Zusammenarbeit mit Snecma (Frankreich) und MAN-Turbo (Bundesrepublik) ist vorgesehen.

Die Projektführung hat die französische Firma Sud-Aviation. Der Erstflug ist für 1971 vorgesehen, die Auslieferung an Gesellschaften für 1973.

Der britische Minister Stonehouse bezifferte die Absatzchancen bis 1985 auf 300 Flugzeuge. Der Preis wird schätzungsweise 45 Millionen Mark betragen.