Rechtzeitig vor Eintritt in die Rezession des letzten Jahres hat die Triumph-Gruppe ihre Rationalisierungs- und Modernisierungsmaßnahmen abgeschlossen. So hat die Triumph International Holding GmbH die wesentlichen Aufgaben der Gruppe auf dem Gebiet der Finanzen und Verwaltung übernommen. Schon seit 1965 wird der gesamte inländische Vertrieb von der Triumph International Vertriebs-GmbH & Co. oHG zentral geführt. Ferner wurden die Inter-Triumph Marketing GmbH für die Marktforschung und die Investex Anlagenverwaltungs-GmbH gegründet, die als Leasing-Gesellschaft für die gesamte Gruppe fungiert. Außerdem besteht die Triumph Interdress, die in von Triumph gemieteten oder gekauften Anlagen Wäsche, Bade- und Strandmoden sowie Freizeitkleidung in Lohnfertigung herstellt. Durch diese Neugliederung sind die Zahlen unserer Tabelle nicht vergleichbar.

Der Umsatz der gesamten Gruppe ging 1966 geringfügig von 368 auf 335,4 Millionen Mark zurück. Dementsprechend verminderte sich auch der Reingewinn von 14,1 auf 12,4 Millionen. Trotz der Neugliederung weist die Bilanz eine gesunde Struktur auf. Das Anlagevermögen von 89,8 Millionen wird durch das Eigenkapital von 92,4 Millionen überdeckt. Die Vorräte, die von 69,8 auf 74,4 Millionen gestiegen sind, sind zu mehr als zwei Drittel durch langfristige Mittel abgedeckt.

Die Neuorganisation, die durch eine Straffung der Kollektion und eine Verbesserung des Service im Handel ergänzt wurde, hat im ersten Halbjahr bereits Früchte getragen. Obwohl in der Miederindustrie die Umsätze zurückgingen, meldet Triumph einen Anstieg gegenüber der Vergleichszeit des Vorjahres.