Porsche baut seine Sechs-Zylinder-Typen neuerdings auch mit Getriebeautomatik. Die „Sportomatic“ kostet 990 Mark. Bislang hieß es immer: Automatik ist unsportlich. Denn: Ein Porschefahrer schaltet gern. Der Hamburger Porsche-Verkaufschef von Marnitz begründet die Neuerung: „Die ‚Sportomatic‘ ist kein vollautomatisches Getriebe. Der Fahrer kann nach wie vor schalten. Nur das Kuppeln entfällt.“

Die neue Automatik hat sechs Schaltstufen, je eine Stellung für Parken (P) und Rückwärtsfahren (R); die übrigen Wählstellungen (L,D,D3 und D4) entsprechen ungefähr den vier Vorwärtsgängen eines normalen Getriebes. P bewirkt zusätzliche Getriebesperre, L wird nur bei extremen Steigungen eingelegt.

Beispiele für Vorteile der „Sportomatic“: Man kann mit Fahrstellung D in der Stadt anfahren, beschleunigen, bremsen und anhalten – ausschließlich mit Gashebel und Bremse. Es gibt keine starre Verbindung zwischen Motor und Getriebe. Die Motorkraft wird stufenlos über den hydraulischen Drehmomentumwandler weitergeleitet. Man kann sogar mit der höchsten Fahrstufe (D4) anfahren. Allerdings ist dann die Beschleunigung gering. Wer aber Spaß daran hat, schnell und viel zu schalten, kann dies auch tun.

Neu auf den Straßen ist jetzt der dritte Sechs-Zylinder-Typ von Porsche, Bezeichnung: Uli T. Dieser Sportwagen hat 110 PS; Höchstgeschwindigkeit: 200 Stundenkilometer. Das Coupé kostet 18 980 Mark, die Targa-Ausführung 20 380 Mark (ab Werk). Der verbliebene Vier-Zylinder-Typ 912 ist 620 Mark billiger geworden. Das Auto kostet jetzt 16 980 Mark, als Targa 1400 Mark mehr. J. K.