Die Talfahrt der deutschen Wirtschaft wurde nicht von allen Einzelhändlern mitgemacht. Wer seine Umsätze hauptsächlich mit Heilmitteln, Benzin oder Herrenoberbekleidung machte, schnitt im ersten Halbjahr 1967 sehr gut ab. Weniger günstig entwickelte sich die Geschäftslage bei den langlebigen Konsumgütern. Die Angst vor spärlicher fließenden Subventionen und Investitionshilfen hielt die Bauern von größeren Käufen ab, die Anschaffung neuer Kühlschränke, Autos und Büromaschinen wurde vorläufig verschoben. Die Verbraucher begnügten sich mit den alten Geräten und warten ab, wie sich der Inhalt ihrer Lohntüten in den nächsten Monaten verändert, ehe sie wieder große Ausgaben wagen.