Im September will die Neckermann Anlagen-Beratung Gesellschaft zur Vermittlung von Kapitalanlagen mbH, eine Tochtergesellschaft des bekannten Versandhauses über 60 eigens geschulte „Anlageberater“ in- und ausländische Investmentzertifikate vertreiben. Der neue Neckermann-Katalog enthält einen neue schein für kostenfreie Beratung.

Neckermann bietet an: Zertifikate des Unifonds (wird von zahlreichen Privatbanken, darunter vor allem Volksbanken, verwaltet), des Dekafonds (gehört zu den Sparkassen), Anteile des US-amerikanischen Dreyfus Fund (in der Bundesrepublik bereits gut eingeführt) des Fidelity Capital (bei uns ebenfalls schon gut bekannt) und Anteile an der Finance-Union (in der Bundesrepublik durch die Berliner Handels-Gesellschaft repräsentiert mit Sitz in Luxemburg). Die Berliner Handels-Gesellschaft, eine Privatbank ohne Filialnetz, hat die bankmäßige Abwicklung der von Neckermann-Vertretern abgeschlossenen Anlagegeschäfte übernommen. Damit geht auch die alte Fürstenberg-Bank den Weg ins Massengeschäft, von dem sie sich bisher stolz ferngehalten hatte.

Nach Neckermann wird die Bausparkasse GdF Wüstenrot in das Investment-Vertriebsgeschäft einsteigen. Wüstenrot-Vertreter bieten an: Allfonds (reiner Aktienfonds mit internationalen Werteil), den Dresdner Bank-Fonds Concentra (Fonds mit deutschen Aktien), Fondra (Aktien und Renten) sowie Inrenta (reiner Rentenfonds).

Den Lesern der Monatszeitschrift „Das Beste aus Reader’s Digest“ (deutschsprachige Auflage ca. 1,5 Millionen) dürfte künftig von der bislang noch nicht in der Bundesrepublik tätigen US-Investment-Gesellschaft Loomis-Sayles Anteile ihrer beiden Fonds angeboten werden. Von dem Stuttgarter Verlag wird in dieser Angelegenheit zur Zeit mit der Bank für Gemeinwirtschaft verhandelt, kw