Gothaer: Hoher Zugang

Das Geschäftsjahr 1966 der Gothaer Lebensversicherung AG und ihrer Tochter Gothaer Allgemeine Versicherung AG brachte zufriedenstellenden Zuwachs. Bei der Leben stiegen der Versicherungsbestand um 11,4 Prozent auf 3,4 Milliarden Mark, die Prämieneinnahmen auf 165,4 und die Vermögenserträge auf 48,3 Millionen Mark. Die Prämien bei der Allgemeinen erhöhten sich um 9 Prozent auf 49 Millionen Mark. In der Kraftfahrzeugversicherung wurden neben dem tariflichen Schadensfreiheitsrabatt zusätzliche Beitragsrückvergütungen bis zu 25 Prozent gewährt.

AG für Industrie und Verkehr: Minus

Die AG für Industrie und Verkehrswesen, Frankfurt a. M., eine Holding für Gesellschaften der Bauwirtschaft, des Maschinenbaus und der Verkehrswirtschaft, erzielte 1966 einen von 6,57 auf 4,93 Millionen Mark verminderten Gewinn. Dementsprechend mußte die Dividende von 19 auf 15 Prozent herabgesetzt werden. Das Grundkapital beträgt 32,5 Millionen Mark.

Donau-Kraft: Mehr verdient

Im ersten vollen Geschäftsjahr seit der Fertigstellung der Kette von sechs Wasserkraftwerken der Oberen Donau-Kraftwerke AG in München wurde die Stromerzeugung des Vorjahres um 22,4 Prozent überschritten. Die Hälfte des Zuwachses entfiel auf das neu fertiggestellte Werk Faimingen. Der Reingewinn stieg von 1,29 auf 1,35 Millionen Mark, aus dem wie im Vorjahr 5 1/4 Prozent Dividende auf Vorzugsaktien und 4 Prozent auf Stammaktien verteilt wurden.

Lech-Elektrizität: Überdurchschnittlich