Anleihe mit Pfiff

Das Land Rheinland-Pfalz hat die Konsequenz aus der Stagnation des Rentenmarktes gezogen und seine neue Anleihe mit besseren Konditionen ausgestattet, als sie die Anleihe des Landes Berlin aufzuweisen hatte. Der Zinssatz der neuen Emission liegt bei 6 1/2 Prozent, der Ausgabekurs beträgt 98 1/2 Prozent. Nach 5 Freijahren wird sie in 10 etwa gleichen Jahresraten zu 101 Prozent (1973 bis 1977) und zu 102 Prozent (1978 bis 1982) getilgt. Die Rendite stellt sich auf 6,8 Prozent.

„Ganzheitliche“ Anlageberatung

In Bad Godesberg wurde die Anlage- und Vorsorgeberatung Freier Berufe – Treuhand-GmbH gegründet, die sich eine individuelle, ganzheitliche und unabhängige Beratung der Angehörigen freier Berufe und deren Hinterbliebenen zum Ziel gesetzt hat. Im Aufsichtsrat befinden sich zwei Ärzte, ein Zahnarzt, ein Steuerberater, eine Rechtsanwältin sowie der Lehrbeauftragte an einer Universität. Zu den Aufgaben der Gesellschaft gehört die Verwaltung von Vermögensgegenständen aller Art, die Besorgung von Geldanlagen aller Art und die Vermittlung von Versicherungs- und Versorgungsverträgen.

Abfindung mit 325 Prozent

Den freien Aktionären der J. Brüning & Sohn AG, Lüneburg, wird vom Großaktionär (Bartels-Werke GmbH, Langenberg in Westfalen) angeboten, sich zum Kurs von 325 Prozent abfinden zu lassen. Zum gleichen Preis konnten die Aktionäre ihre Papiere schon 1965 an den Großaktionär abtreten. Das Lüneburger holzverarbeitende Unternehmen soll in eine GmbH umgewandelt werden. Die verbleibenden Aktionäre erhalten Geschäftsanteile im Nominalwert ihrer Aktien.