Welche Berge dürfen sich Bewohner des Flachlandes zutrauen, wenn sie in den Alpen die Lust überkommt hinaufzusteigen? Die offenbar ein wenig freizügige Auskunft eines Kärntner Bergführers (ZEIT Nr. 32) fand jedenfalls Widerspruch. Da wir niemanden zu Tollkühnheiten animieren wollen, hier die quasi offizielle Schwierigkeitsskala nach dem Berchtesgadener Führer von Max Zeller (Bergverlag Rother, München): I – unschwierig; II = mäßig schwierig; III = schwierig; IV = sehr schwierig; V = besonders schwierig; VI = äußerst schwierig. Erläuternd dazu heißt es zu I und II: „In weglosem Gelände sind bezeichnet als ‚unschwierig‘: Rasenhänge, Schrofen und gut gestufter Fels, also Gelände, in dem der Durchschnittsbergsteiger bereits die Hände anlegen wird; als ‚mäßig schwierig steileres Fels- und Schrofengelände, das bereits regelrechtes Klettern erfordert und bei dem der Durchschnittsbergsteiger Seilsicherung meist als angenehm empfinden wird, während der geübte Bergsteiger noch darauf verzichten kann ...“ MS