Nord-Deutsche Versicherung: Gleiche Dividende

In der Transport-Versicherung weist die Nord-Deutsche Versicherungs-Gesellschaft im Geschäftsjahr 1966 erstmals seit vielen Jahren trotz vorsichtiger Zeichnungspolitik einen Verlust aus. Im Industrie-Feuergeschäft ist ein tragbares Prämien-Niveau immer noch nicht erreicht. Auf das eingezahlte Grundkapital von 0,375 Millionen Mark wieder eine Dividende von 15 Prozent gezahlt. Die Nord-Deutsche Lebensversicherungs-AG, an der die Nord-Deutsche Versicherung maßgeblich beteiligt ist, zahlt für 1966 pro Aktie (nom. 100 Mark mit 70 Prozent Einzahlung) eine Dividende von 7 Mark.

Raiffeisen-Versicherung: Kfz-Kummer

Bei der Raiffeisen- und Volksbanken-Versicherung Allgemeine Versicherungs-AG, Wiesbaden, nahm die Kfz-Versicherung gegenüber dem Vorjahr wiederum einen ungünstigen Verlauf. Eine weitere Beitragsermäßigung aus dem technischen Überschuß wird für 1966 nicht gewährt. Im ganzen wird jedoch das Geschäft als befriedigend angesehen. Der Sonderrücklage sind wieder 2 Millionen und der Rücklage für außergewöhnliche Schadensfälle 3 (4) Millionen Mark zugewiesen worden. Auf das dividendenberechtigte Kapital von 9 Millionen wieder 10 Prozent Dividende. Die Raiffeisen- und Volksbanken-Versicherung Lebensversicherungs-Gesellschaft a. G. erwirtschaftete nach Dotierung der Rücklagen einen Überschuß von 25,4 (16,8) Millionen.

Magdeburger Feuer: Verringerter Gewinn

Trotz höherer Vermögenserträge und Gewinne aus Kapitalanlagen sowie trotz merklich geringerer Wertpapierabschreibungen hat sich bei der Magdeburger Feuerversicherungs-Gesellschaft, Hannover, der Jahresüberschuß für 1966 verringert. Grund: Konjunkturbedingter langsamerer Prämienzuwachs, verstärkte Schadenslast und gestiegener Kostenaufwand. Wieder 12 Prozent Dividende und 2 Prozent Bonus.

Allgemeine Rentenanstalt: Gutes Ergebnis