Das Ergebnis einer Untersuchung an der Universität von Michigan löste in Amerika Bestürzung aus: Die meisten jungen Männer zwischen 16 und 24 Jahren sterben durch Verkehrsunfälle. Obwohl nur ein Achtel aller registrierten Fahrer Jugendliche sind, verursachen sie ein Drittel aller Unfälle mit Todesopfern. Schlimmer als eine Epidemie wütet der Verkehrstod unter den jungen Männern: In einem Jahr 12 200 Opfer, der Krieg in Vietnam forderte nicht einmal halb soviel. Die Zahl der Jugendlichen in diesem Alter, die von der Polizei wegen Verkehrsübertretungen bestraft wurden, ist erheblich.

Psychologen stellten fest, daß sich die jungen Leute bei der Raserei abreagieren. Sie toben auf der Straße Familienzwist und Ärger in der Schule aus. Aber auch das amerikanische Erziehungsmotto „Im Leben muß man etwas riskieren“ wird auf der Straße falsch interpretiert.

– rod