Täglich zwei- bis dreitausend Menschen, bis zu 5000 am Wochenende, besuchen das Grab Konrad Adenauers, getrieben von Ehrfurcht und Neugierde; sie kommen mit Autos, Bussen und Schiffen. Gaststätten in der Nähe des Friedhofs profitieren von dem Andrang der Touristen. Die Rhöndorfer sind daran interessiert, daß das ehemalige Wohnhaus Adenauers in der Dr.-Konrad-Adenauer-Straße als Gedenkstätte der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. Die Familie zeigt sich nicht abgeneigt. „Orden, Auszeichnungen, gewisse Dokumente von öffentlichem Interesse“ sollen ausgestellt werden. Ein zweites Friedrichsruh. Ein neuer Ort mit „lohnender Sehenswürdigkeit“ wird dem Tourismus erschlossen.