In letzter Zeit häufen sich die Fälle, bei denen Blitze in Flugzeuge einschlagen. Oft ist es den Piloten trotz ständiger Wetternachrichten nicht möglich, breite Gewitterfronten zu umfliegen. Deshalb entwickelte jetzt das Radar-Meteorologische Laboratorium von Miami ein Gerät, mit dem von Blitzen besonders gefährdete Zonen innerhalb eines Sturmgebietes geortet werden können. Das relativ billige Gerät empfängt die Störgeräusche, die ein elektrischer Sturm erzeugt, und zeigt dessen Position auf dem Bildschirm eines schon vorhandenen Radargerätes an. Seit zwei Monaten testen es Flugzeuge der US-Marine mit gutem Erfolg. Es zeigte sich, daß es tatsächlich in jeder Gewitterwolke einige Blitznester gibt, die nun rechtzeitig aufgespürt und umflogen werden können. Die US-Marine hat sich schon bereit erklärt, das Patent auch der zivilen Luftfahrt zur Verfügung zu stellen.