Rhein-Main-Donau AG: Mehr Wasserkraft

Die Rhein-Main-Donau AG in München, die sich mit dem Ausbau der Rhein-Main-Donau-Großschiffahrtsstraße beschäftigt und im Rahmen dieser Aufgabe Wasserkraftwerke baut und betreibt, erzielte 1966 in der Stromabgabe eine Zunahme um 16,7 Prozent und eine Steigerung der Umsatzerlöse um 10,8 Prozent auf 83 Millionen Mark. Da andererseits die ordentlichen Aufwendungen nur um 4,2 Prozent wuchsen, brachte die Betriebsrechnung im Kraftwerksbereich einen beträchtlich höheren Überschuß. Zum Bau der Großschiffahrtsstraße kann ein Betrag von 27,3 (21,4) Millionen zur Verfügung gestellt werden.

Maximilianshütte: Ohne Stahlkontore

Die zum Flick-Bereich gehörende Eisenwerk-Gesellschaft Maximilianshütte mbH, Sulzbach-Rosenberg, will sich durch verstärkte Rationalisierung weiterhelfen. Einen Anschluß an die neuen Stahlkontore lehnt die Verwaltung ab. Trotz des verschärften Preiskampfes stieg der Umsatz im Geschäftsjahr 1965/66 (30. 9.) um 40 auf 545 Millionen Mark. Die Dividende wurde auf 7 (10) Prozent zurückgenommen. AK unverändert 60 Millionen Mark. Beschäftigte Ende 1966: 9256; am 30. September 1966: 9397.

Didier: Konzentration

Von der Didier-Werke AG, Wiesbaden, sind die Hoesch-Beteiligungsgesellschaften Chamotte-Industrie Hagenburger-Schwalb AG in Hettenheim und Rheinischer Vulkan Chamotte und Dinaswerke GmbH in Oberdollendorf übernommen worden. AK Ende 1966 63 (60) Millionen Mark. Umsatz 308 (281) Millionen, Dividende 12 (17) Prozent. Beschäftigte: 6869 (7973).

IVG: Wieder 12 Prozent