Die EWG-Ministertagung in Brüssel endete mit einem französischen Veto gegen eine Erweiterung der Sechsergemeinschaft. Die NATO-Ministertagung in Brüssel bekräftigte die Entspannungsbemühungen der Paktmitglieder bei Aufrechterhaltung einer wirksamen konventionellen und nuklearen Abschreckungsmacht. Der nuklearen teidigungsetat für 1968 wurde um 60 Prozent erhöht. Papst Paul VII. proklamierte den 1. Januar eines jeden Jahres zum „Tag des Friedens Der UNO-Nahost-Beauftragte Gunnar Jarring nahm seine Gespräche in den Konfliktländern auf. Zu einer Konferenz über die Nahost- und die Deutschlandfrage traten überraschend die Warschauer Paktländer und Jugoslawien in der polnischen Hauptstadt zusammen.

Kronen und Wahlen

Die Verhandlungen zwischen der Junta in Athen und dem König in Rom brachten noch keine Entscheidung über Aufenthalt und Rolle des Monarchen für die Zukunft. Der gescheiterte Putschversuch löste in Griechenland eine neue Verhaftungswelle aus. Nach einer Abstimmungsniederlage setzte die dänische Regierung unter Jens Otto Krag Neuwahlen an. Von der Sozialistischen Volkspartei Dänemarks hat sich der linke Flügel getrennt.

Forderungen und Garantien

Das Alleinvertretungsrecht der Bundesregierung wurde durch drei gleichlautende Schreiben der Westmächte an den Präsidenten der UN-Vollversammlung bekräftigt. Vor der Presse forderte das Politbüro-Mitglied Norden die diplomatische Anerkennung der DDR durch die Bundesrepublik. DDR-Außenminister Winzer forderte einen neuen Status für Westberlin. Der amerikanische Botschafter in der Bundesrepublik erneuerte die Sicherheitsgarantie für die ehemalige Reichshauptstadt. Der Prager Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung wurde aus der CSSR ausgewiesen.

Putsche und Koalitionen

Eine Militärrevolte in Algerien wurde nach drei Tagen niedergeschlagen. Nach einem Staatsstreich wurde in der westafrikanischen Republik Dahome der Staatschef General Christophe Soglo von einer provisorischen Militärregierung abgelöst. Vor dem Beschluß über eine Aufrechterhaltung des Waffenembargos gegenüber Südafrika kam es zu schwerwiegenden Meinungsverschiedenheiten zwischen Premierminister Harold Wilson und einigen seiner Minister. Der britische Oppositionsführer Edward Heath verwarf die Anregung auf Bildung einer Großen Koalition mit der Labour-Regierung.