Sehr sehenswert:

„Die Stunde des Wolfs“ (Vargtimmen). Ingmar Bergmans neuerliche Reflexion über „Künstler und Bürger“, konkretisiert in der Recherche nach den Ursachen für das Verschwinden des Malers Johan Borg. Obwohl er vom Inventar bürgerlichen Bildungsgutes überquillt, ist der Film weniger symbolisches Problemstück als die letzten, Bergmanfilme und mehr die filmische Formulierung persönlicher Obsessionen.

„Liebelei“, von Max Ophüls (1932). „Negresco – Eine tödliche Affaire“ und „48 Stunden bis Acapulco“, von Klaus Lemke. „Ein Liebesfall“, von Dušan Makavejev. „La Chinoise“, von Jean-Luc Godard. „Die Nonne“, von Jacques Rivette. „Belle de Jour – Schöne des Tages“, von Luis Buñuel. „Der Start“, von Jerzy Skolimowski. „Tanz der Vampire“, von Roman Polanski. „Bonnie und Clyde“, von Arthur Penn. „Tote schlafen fest“, von Howard Hawks.

Sehenswert:

„Kaltblütig“ (In Gold Blood). Von Richard Brooks. Truman Capotes „Tatsachenroman“ als kompetenter Hollywoodfilm. Die Untersuchung über einen authentischen „Mord ohne Motiv“ wird zu einem Kriminalfilm in drei Teilen: 1. ein – fast – perfekter Überfall, 2. Aufklärung des Falles und Überführung der Täter, 3. Psychoanalyse und Sühne. Am Ende hat jedes Interesse an dem Fall Befriedigung und jede Haltung ihm gegenüber Bestätigung gefunden, ist der Sache der Stachel der Beunruhigung gezogen.

„Zur Sache, Schätzchen“, von May Spils. „Kuckucksjahre“, von George Moorse. „Mit Eichenlaub und Feigenblatt“, von Franz-Josef Spieker. „Der Dieb von Paris“, von Louis Malle. „Ich bin neugierig – gelb“, von Vilgot Sjöman. „Hier hast du dein Leben““, von Jan Troell. „Protest“, von Karel Reisz. „Der Schnüffler“, von Gordon Douglas. „Gunn“, von Blake Edwards. „Warte, bis es, dunkel ist“, von Terence Young. „Der Unbeugsame“, von Sidney Lumet. „Verbotene Leidenschaft“, von Shohei Imamura.

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