Die kommende Entwicklung des Familienrechts wird von der sogenannten „Gleichberechtigung“ der Frau zu einer „Gleichstellung“ von Mann und Frau führen. Zur Verdeutlichung sollen hier einige zur Zeit geltende Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches wiedergegeben und an deren Stelle neue Vorschläge gesetzt werden:

§ 1356, Absatz I

(Heutige Fassung)

Die Frau führt den Haushalt in eigener (?) Verantwortung. Sie ist berechtigt (?), erwerbstätig zu sein, soweit dies mit ihren Pflichten in Ehe und Familie vereinbar ist.

Vorschlag einer Neufassung:

Absatz I

Die Leitung des ehelichen Haushaltes steht beiden Ehegatten gemeinsam zu. Bei der Verteilung der einzelnen den ehelichen Haushalt betreffenden Arbeiten sind, soweit die Ehegatten hierüber keine Vereinbarung getroffen haben, ihre jeweiligen beruflichen Belastungen angemessen zu berücksichtigen.