Daß Produzieren keine Kunst mehr ist, hat sich allmählich herumgesprochen. Trotz steigenden Warenverbrauchs kommt die Industrie im Zeitalter der Automation mit einem immer kleineren Anteil an der Zahl der Beschäftigten aus – das Schwergewicht verlagert sich zu den Dienstleistungen hin. Am stärksten ausgeprägt ist die Entwicklung in den USA, wo fast 60 Prozent des Sozialprodukts zu den Dienstleistungen gezählt wird. Der Anteil der Dienstleistungen am Volkseinkommen wird zu einem der wichtigsten Gradmesser des Wohlstands; wobei es das Wohlbefinden ein wenig beeinträchtigt, daß ausgerechnet die „unproduktive“ öffentliche Verwaltung zu den expansivsten Zweigen dieser Gruppe gehört.