Charles Ailleret, Chef des französischen Generalstabs, Begründer der Atomstrategie „in alle Himmelsrichtungen“ und Planungschef für die zwei te und dritte Generation der Force de frappe, verunglückte 60jährig bei einem Flugzeugabsturz über der Insel Réunion tödlich.

William Heath, US-Botschafter in Stockholm, wurde zu Konsultationen nach Washington zurückberufen, nachdem der schwedische Erziehungsminister Olaf Palme zusammen mit dem nordvietnamesischen Botschafter in Moskau an einer Vietnam-Demonstration schwedischer Linksextremisten teilgenommen hatte.

Sir Roger Jackling (54), bisher stellvertretender Staatssekretär im britischen Foreign Office, wurde als Nachfolger von Sir Frank Roberts zum neuen britischen Botschafter in Bonn ernannt. Aus Protest gegen die Ernennung trat der stellvertretende Unterstaatssekretär Sir Con O’Neill zurück.

Ruhi el Khatib, bis zum israelischen Sieg im Nahostkrieg Bürgermeister des jordanischen Sektors von Jerusalem, wurde von den israelischen Behörden wegen „feindseliger Betätigung“ nach Jordanien abgeschoben.

Martin Luther King (39), amerikanischer Negerführer und Friedensnobelpreisträger, will sich auf einer Reise nach Nigeria Mitte April um eine Vermittlung im Bürgerkrieg zwischen der Zentralregierung in Lagos und der abgefallenen Ostregion Biafra bemühen.

Manfred Klaiber (65), Bonner Botschafter in Paris, wird vom 1. Juli an das neugeschaffene Amt eines Koordinators der deutschfranzösischen Beziehungen übernehmen.

Josef Stingl (48), Bundestagsabgeordneter der CDU, soll als Nachfolger des in den Ruhestand tretenden Anton Säbel Präsident der Bundesanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung in Nürnberg werden.