Sehr sehenswert:

"Die Stunde des Wolfs", von Ingmar Bergman. "Liebelei" und "Lola Montez", von Max Ophüls. "Ein Liebesfall", von Dusan Makavejev. "La Chinoise", von Jean-Luc Godard. "Der Start", von Jerzy Skolimowski. "Zum Beispiel Balthasar", von Robert Bresson.

Sehenswert:

"Nur noch 72 Stunden", von Don Siegel. Madigan, ein bewährter Detektiv der New Yorker Polizei, hat eines Morgens Pech: Ein Mann, den er verhaften soll, nimmt ihm den Dienstrevolver ab und entkommt. Zweiundsiebzig Stunden Zeit hat Madigan, die Schlappe auszubügeln. Nach zweiundsiebzig Stunden ist Madigan tot. Don Siegels Film ist auch ein Abgesang auf die Filme mit Männern wie Henry Forda und Richard Widmark: Sie werden alt, es wird diese Filme bald nicht mehr geben. Madigans Frau erklärt, sie habe keine Lust, ins Kino zu gehen, da sehe sie schon lieber fern.

"Kaltblütig", von Richard Brooks.

Ferner laufen:

"Necronomicon", von Jess Franco. Ein modisch zusammengeschusterter Porno-Film, der in seinem Untertitel geträumte Sünden verspricht, aber den Zuschauer, der sich von diesen Lust verspricht, mit faden Bildern langweilt und so dafür sorgt, daß nicht ungestraft davonkommt, wer sich von Filmen wie diesem etwas verspricht.