Bayer. Gemeindebank: Rekordzuwachs

Die Bayerische Gemeindebank, das Zentralgeldinstitut der bayerischen Sparkassen, Städte, Gemeinden und Landkreise, weitete 1967 ihr Geschäftsvolumen um 16,8 Prozent aus. Die Bilanzsumme stieg auf 9,74 Milliarden Mark. Für diese Ausweitung war die Zunahme der Einlagen, der hohe Absatz von Schuldverschreibungen und die gute Entwicklung der Landesbausparkasse verantwortlich. Der Reingewinn stieg von 19,9 auf 26,9 Millionen Mark. Auf das um 20 auf 80 Millionen Mark erhöhte Grundkapital wird eine Dividende von 9 Prozent plus 1 Prozent Bonus ausgeschüttet.

Herberts: Ausgleich im Ausland

Der Umsatz der Dr. Kurt Herberts + Co, Lackfabriken, Chemische Werke, Wuppertal, stieg im Geschäftsjahr 1967 um 1,1 Prozent auf 192,3 Millionen Mark. Zu diesem Ergebnis haben die Auslandsaktivitäten und Exporte wesentlich beigetragen, während der Lackverbrauch wichtiger inländischer Abnehmer stark zurückging, in der Automobilindustrie zum Beispiel um 18,6 Prozent, im Bauhauptgewerbe um 12,1 Prozent und im Maschinenbau um 7,9 Prozent. Über das Jahresergebnis hat das Unternehmen, das nicht der Publizitätspflicht unterliegt, keine Angaben gemacht.

Glasurit: Wieder 20 Prozent

Die Glasurit-Werke AG, Hamburg, deren Kapital bei der Badischen Anilin- und Soda-Fabrik AG liegt, mußte 1967 eine Umsatzeinbuße von 5 Prozent auf 181,4 Millionen Mark hinnehmen. Exportbemühungen brachten nur einen teilweisen Ausgleich des Ausfalls bei inländischen Kunden. Aus einem Bilanzgewinn von 14,4 Millionen Mark sollen wieder 20 Prozent Dividende auf das Kapital von 48 Millionen Mark verteilt und drei Millionen Mark der Rücklage zugeführt werden.

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