Swimming-pools jeder Art aus Blech, Plastik und in primitiver Selbstbauweise kommen in Mode. Ein rundes Dutzend Firmen preist bereits Produkte und mannigfaltiges Zubehör an. Auch die Versandhäuser stehen nicht abseits: Bei Neckermann beispielsweise reicht das Angebot vom aufblasbaren Plastik-Planschbecken für 6,95 bis zum Schwimmbassin „Silverstar“ für 2450 Mark ohne Zubehör.

Wie viele der nicht stationären Becken, sogenannter Hochbassins, es in Deutschland inzwischen gibt, läßt sich nicht annähernd schätzen. Doch die Hochbassins sind kaum mehr als Notbehelfs Sie sehen häßlich aus, und das Auf- und Abbauen ist nicht weniger kompliziert als das Einfüllen des Wassers und die Reinigung.

Wer es sich irgend leisten kann, der baut sich ein richtiges Betonbecken in den Garten – oder er wählt Edelstahl. Diese jüngste Kreation der deutschen Stahlindustrie wurde auf der „Bau 68“ in München vorgestellt. Das Becken aus Edelstahl hat gegenüber den herkömmlichen Betonbädern etliche Vorteile: Einfache Fertigteilmontage, leichte Pflege, und im Winter braucht das Wasser nicht abgelassen zu werden.

Den billigen Jakob unter den Baufirmen für stationäre Betonbäder spielt die Hamburger Firma Behrens, Glogner und Co. Ihr Angebot ist, zumindest vom Preis her, bestechend. Als Faustregel gilt in Deutschland für einen Swimmingpool in Betonbauweise mit den Maßen fünf mal zehn Meter ein Preis von 20 000 bis 25 000 Mark. Die Hamburger

Die ZEIT veröffentlicht die Seite „Grundstücksmarkt“ jeweils in der ersten Ausgabe jeden Monats. Der nächste Grundstücksmarkt erscheint in der Nr. 27 vom 5. Juli.

Verantwortlich: Dr. Ingeborg Zaunitzer-Haase Firma macht das einschließlich Umwälzpumpe, Filteranlage, Randabdeckung, Steigleiter und Staubsauger zum Festpreis von 11 300 Mark, ohne Mehrwertsteuer. Allerdings gilt dieser Preis nur, wenn das Bad mit dem Haus bestellt und gebaut wird. Nachträglicher Einbau ist teurer.