Gegen Reifenpannen gefeit soll „Terra Star“ sein, ein geländegängiges Nutzfahrzeug, das vom amerikanischen Luft- und Raumfahrtunternehmen Lockheed entwickelt wurde. Wo sich üblicherweise bei Autos ein Rad befindet, hat „Terra Star“ deren drei. Sie liegen aber nicht nebeneinander, sondern sind in Dreiecksform angebracht. Auf der Straße haben immer jeweils zwei Räder Kontakt mit dem Boden, das dritte schwebt darüber. Im Schlamm oder Wasser drehen sich nicht nur die Räder um ihre eigene Achse, sondern sie rotieren noch um einen gemeinsamen Mittelpunkt. Dadurch wird, wie bei einem Schaufelrad, ein Vortriebs-Effekt erzeugt. Sollte einmal bei Fahrten auf hartem Untergrund ein Reifen keine Luft haben, so muß der Fahrer die Stellung der Dreiergruppe so verändern, daß das defekte Rad über den beiden anderen liegt.

Kunststoff im Auto

In europäischen Autos steckt mehr Kunststoff als in amerikanischen. Während in einem Mittelklassewagen des Kontinents 1966 und 31 Kilogramm verarbeitet waren, liegt diese Zahl – betrachtet im Verhältnis zum Gewicht des Wagens – in den USA bei 17 Kilogramm. Diese Zahlen fielen in einem Seminar über Automobilkunststoffe, das vom amerikanischen Chemie-Unternehmen DuPont in Hannover, Bad Godesberg und Stuttgart veranstaltet wurde. Nach Meinung der Experten dürfte das Voll-Kunststoff-Auto noch mindestens ein Jahrzehnt auf sich warten lassen. Viele der synthetischen Stoffe sind allerdings schon heute nicht mehr aus dem Automobilbau wegzudenken. Man verwendet Materialien, die es vor 20 Jahren überhaupt noch nicht gab: im Motorraum, im Getriebe, im Fenster- und Türmechanismus, auch in den Instrumenten.

Schlechte Bremsen

er Technische Überwachungs-Verein (TÜV) prüfte im vergangenen Jahr 5,3 Millionen Fahrzeuge. Die Prüfer fanden an 54 Prozent der vorgeführten Fahrzeuge Fehler. Eine der häufigsten Beanstandungen waren schlechte Bremsen: Jedes vierte (27 Prozent) in Deutschland zugelassene Fahrzeug hat nach den Feststellungen des TÜV fehlerhafte Bremsen.

Picknick aus der Box

Ab 15. Juni wird der Lufthansa-Gast auf seinem Flug von Hamburg nach München vergeblich nach einer warmen Mahlzeit verlangen. Ein kaltes Picknick wird ihm in einer Lunchbox kurz vor dem Abflug überreicht. Die Lufthansa hat nachgerechnet und herausgefunden, daß sich für die kurzen Flugzeiten (durch Einführung der Düsenflugzeuge) im innerdeutschen Verkehr, der aufwendige Service nicht mehr lohnt. Das ist eben Fortschritt: Schneller fliegen und kalt essen.