Hamburg Bis zum 7. Juli, Kunstverein: "Antoni Tapiès"

Werner Hofmann hatte die Ausstellung für das Wiener Museum des 20. Jahrhunderts eingerichtet, 65 Bilder aus den Jahren 1945 bis 1967. Hamburg wollte zusätzlich Gouachen aus dem Jahr 1968 zeigen, sie konnten bisher nicht aus Paris herangeschafft werden.

Hameln Bis Mitte Juni, Der Kunstkreis: "Griechische Inspiration deutscher Maler und Bildhauer der Gegenwart"

Skulpturen von Gerhard Marcks, Gustav Seitz, Ursula Querner, Hans Wimmer, Aquarelle von Bargheer und Gilles, Zeichnungen von Seewald, Eliasberg und Battke, dazu Lithographien von Kokoschka und Arbeiten der jungen Hellasfreunde wie Fritz Kreidt, Gerhard Ausborn, Claus Wallner, rund hundert Werke, die sich mit dem antiken Griechenland, mit seinem Mythos, seiner Landschaft auseinandersetzen.

Köln Bis zum 4. August, Kunsthalle. "Weltkunst aus Privatbesitz"

Die Museen halten den Privatsammler, auch wenn sie im Einzelfall hart mit ihm aneinandergeraten, für einen Freund, dessen Kennerschaft sie schätzen, den sie bei Laune halten und vielleicht einmal beerben. Mögliche Rivalitäten werden nicht vor der Öffentlichkeit ausgetragen. Die Kölner Ausstellung zeigt die beiden Parteien, die sich in den Kunstbesitz der Welt teilen, in schöner Harmonie und friedlicher Koexistenz. Die sieben Kölner Museen haben, jedes auf seinem Gebiet, kostbarste, vielfach unbekannte oder nur in der Fachliteratur publizierte Werke in zahllosen europäischen Sammlungen aufgespürt und zu einer Schau vereinigt, die den anspruchsvollen Titel "Weltkunst" in jeder Hinsicht verdient: Kunst aus zweieinhalb Jahrtausenden, aus mehreren Kontinenten (Asien ist mit indischer Plastik sowie archaischen Bronzen und Malerei aus China vertreten) und von erster Qualität. In der Abteilung Mittelalter beispielsweise findet man wundervolle karolingische Elfenbeinschnitzereien und illuminierte Handschriften, die zu den wertvollsten Zeugnissen romanischer und gotischer Buchmalerei gehören, wie das Sakramentar von Beauvais, das Evangeliar aus Helmarshausen und das Missale des Henricus presbyter de Midel aus der Hildesheimer Malerschule. Um die Ausstellung einigermaßen übersichtlich zu halten, haben die Museen die Auswahl der Objekte auf bestimmte Themen beschränkt. Das Wallraf-Richartz-Museum präsentiert "Rubens und sein Kreis" (mit einigen noch nicht bekannten Jordaens-Gemälden) und, einziger Beitrag des 20. Jahrhunderts. "Paul Klee", Ölbilder, Gouachen, Aquarelle aus westdeutschem Privatbesitz.

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