Öffentlich geförderte Eigenheime

Nach dem Wohnungsbauänderungsgesetz 1968 besteht ein Zinserhöhungsverbot für öffentlich geförderte Familieneigenheime und eigengenutzte Eigentumswohnungen nur noch für zehn Jahre. Danach können die Zinsen bis auf einen Satz von 4 Prozent angehoben werden. Das trifft für alle Objekte zu, für die öffentliche Baudarlehen am 1. Juli dieses Jahres und später bewilligt werden. In allen anderen Fällen bleibt das Zinserhöhungsverbot weiter unbefristet.

Abschlag auf französische Aktien

Der Verwaltungsrat der Formula Selection Inc. hat angesichts der Unruhen in Frankreich alle französischen Werte im Portefeuille des Formula Selection Fund „den Verhältnissen“ entsprechend gegenüber dem letzten offiziellen Kurs bei der Bewertung des Nettowertes angemessen abgewertet. Der Fonds enthält rund zehn Prozent französischer Börsenwerte. Diese vorsorgliche Maßnahme wird sich im neuen Nettowert der Fund-Anteile niederschlagen. Eine genaue Bewertung soll vorgenommen werden, sobald sich die Lage in Frankreich geklärt hat.

Verhandlungen über VEW-Kapital

Die Verhandlungen über die Gründung einer GmbH, die 10 Prozent der kommunalen Namensaktien der Vereinigten Elektrizitätswerke Westfalen AG (VEW) und sämtliche Bezugsrechte der Kommunen aus der bei VEW geplanten Kapitalerhöhung übernehmen sollte, sind gegenstandslos geworden. An dieser GmbH sollten sich die Deutsche Bank, die Landesbank für Westfalen, die Deutsche Continentel-Gas-Gesellschaft und die Allianz Lebensversicherung beteiligen. Inzwischen hat die Vereinigte Elektrizitäts- und Bergwerks-AG (Veba) den kommunalen Aktionären der VEW bessere Übernahmeangebote unterbreitet. Die Gespräche zwischen den beiden Unternehmen sind noch nicht abgeschlossen, so daß noch nicht feststeht, ob und in welchem Rahmen sich die Veba an der VEW beteiligt.

Termin für junge Dresdner-Bank-Aktien