Varta: Viel gespart

Trotz der konjunkturellen Abschwächung stieg der Umsatz der zur Quandt-Gruppe gehörenden Varta AG 1967 um 3.4 Prozent auf 621,3 Millionen Mark. Durch Rationalisierung und Einsparungen beim Rohstoffeinkauf und auf dem Personalsektor wurde nicht nur ein Bilanzgewinn von 16,7 Millionen Mark erwirtschaftet, sondern auch eine Rücklagenverstärkung um 9 Millionen vorgenommen. Außerdem wurden die Verbindlichkeiten um drei Millionen Mark abgebaut.

Rütag: Genehmigtes Kapital

Die Rütgerswerke und Teerverwertung AG in Frankfurt, die für 1967 wieder 15 Prozent Dividende ausschüttet, schlägt den Aktionären die Schaffung von genehmigtem Kapital von 14 Millionen Mark vor. Der konsolidierte Jahresumsatz betrug 671,5 Millionen Mark, eine vergleichbare Vorjahreszahl liegt nicht vor. Der Umsatz der AG allein nahm um 4,5 Prozent auf 428,8 Millionen Mark zu.

Neckarwerke: Wieder 14 Prozent

Die Neckarwerke Elektrizitätsversorgungs-AG, Esslingen hatte trotz der Konjunkturabschwächung 1967 eine um 5 Prozent gestiegene Stromieferung zu verzeichnen. Spitzenreiter beim wachsenden Bedarf waren die Haushalte mit einer Steigerungsrate von 10,4 Prozent. Der Jahresüberschuß erhöhte sich von 13,8 auf 16,6 Millionen Mark, von denen 8,4 als 14prozentige Dividende ausgeschüttet werden, während 8,0 (i. V. 5.4 Millionen) in die Rücklagen fließen.

Ausführliche Besprechung folgender Firmen in der nächsten Ausgabe der Wirtschafts- und Finanz-Zeitung „Der Volkswirt“ Nr. 24/68: Procter + Gamble; Continental Gummi; Sachtleben AG., Dr. Kurt Herberts + Co; Innwerke; Westfalia Separator; Bussmann KG; Intra Bank.