6,71 Prozent Rendite

Die Deutsche Siedlungs- und Rentenbank hat in dieser Woche eine neue Anleihe angeboten. Ihr Betrag lautet unter der Bezeichnung Rentenschuldverschreibungen 1968, Reihe 71, über 100 Millionen Mark. Sie wird mit 6,5 Prozent verzinst und wird zu einem Ausgabepreis von 99 Prozent verkauft. Ihre Laufzeit beträgt 20 Jahre, von denen die ersten zehn Jahre tilgungsfrei sind. Die Zinsen werden halbjährlich, am 1. 6. und am 1. 12., gezahlt. Für die Anleihe errechnet sich eine Rendite von 6,71 Prozent.

Neuer Immobilienfonds

Der Erfolg ihrer beiden ersten Immobilienfonds hat die Firma Heinz Mosch veranlaßt, einen dritten Fonds dieser Art mit der Bezeichnung GG-Fonds W 15 aufzulegen. Das Gesamtvolumen dieses Fonds beträgt 6,3 Millionen Mark. Anteilscheine werden ab 1000 Mark Nennwert ausgegeben. Die Gesellschaft erstellt in Wiesbaden und Bad Kreuznach zwei größere Bauvorhaben. Die Gesellschaft hat die Rendite des Fonds – ohne Berücksichtigung etwaiger steuerlicher Vorteile – mit 8,2 Prozent angegeben.

Vom Kontensparen zum Wertpapier

Das Kölner Bankhaus I. D. Herstatt hat ein neues Sparsystem entworfen, das aufbauend auf längerfristige Sparziele vom Kontensparen zum Wertpapierbesitz führen soll. Der Sparplan beginnt mit dem Kontensparen und führt weiter in die Anlage festverzinslicher Wertpapiere und Investmentanteile. Er bietet sich vor allem für Sparer an, die bereits auf den vorgeschalteten Stufen angespart haben und weitere Beträge ab 10 000 Mark anlegen möchten.