Die deutschen Jäger klagen über die unweidmännische Konkurrenz der Autofahrer: Sie überfahren so viel Wild, daß die Jäger bald überhaupt nicht mehr zum Schuß kommen. 1967, so stellte der Deutsche Jagdschutzverband fest, erreichten die Autofahrer eine beachtliche Strecke: 122 000 Hasen, 44 000 Rehe, 680 Stück Damwild, 60 Stück Rotwild und 540 Wildschweine. In einigen Gebieten müssen sich die Jäger auf die liege und Pflege des Wildes beschränken, denn dort wird jedes Jahr mehr Wild totgefahren als nachwächst.