24. Juni 1948 bis 12. Mai 1949: Blockade Berlins durch die Sowjets. Die westlichen Alliierten versorgen die Stadt über eine „Luftbrücke“.

4. Mai 1949: Die vier Mächte vereinbaren in New York eine Beendigung der Berlin-Blockade. Hauptpunkt des „Jessup-Malik-Abkommens“: „Alle Einschränkungen, welche von der Sowjetregierung ... in bezug auf die Nachrichtenverbindungen, den Verkehr und den Handel zwischen Berlin und den Westzonen Deutschlands sowie zwischen der Ostzone und den Westzonen verfügt worden sind, werden... aufgehoben.“

20. Juni 1949: Auf einer Konferenz in Paris bekräftigen die Außenminister der vier Mächte das Jessup-Malik-Abkommen.

1. September 1951: Die DDR-Behörden erheben im Interzonenverkehr eine „Straßenbenutzungsgebühr“.

20. September 1955: Der „Vertrag über die Beziehungen zwischen der DDR und der UdSSR“ konzediert Ostberlin „die Bewachung und Kontrolle ... auf den im Gebiet der DDR liegenden Verbindungswegen zwischen der Deutschen Bundesrepublik und Westberlin“, die sich freilich nicht auf den westalliierten Truppenverkehr erstrecken sollen.

27. November 1955: In gleichlautenden Noten halten die Westmächte die Sowjetunion weiterhin für „die Gewährleistung des normalen Funktionierens der Verbindungswege“ verantwortlich.

5. Mai 1958: Die DDR-Behörden erheben Wasserstraßengebühren.