Sehr sehenswert:

„Die Braut trug Schwarz“, von François Truffaut. „Die Straße von Korinth“, von Claude Chabrol. „Ein Liebesfail“, von Dušan Makavejev. „Das junge Mädchen“, von Luis Buñuel. „Iwan der Schreckliche I“, von Sergej M. Eisenstein. „Liebelei“ und „Lola Montez“, von Max Ophüls. „Jagd auf James A.“, von Mervyn LeRoy.

Im Fernsehen:

„Der Griller“, von George Moorse. Der vierte lange Spielfilm von George Moorse, eine Gemeinschaftsproduktion des Bayrischen und des Hessischen Rundfunks, die aus den dritten Programmen erfreulicherweise in das Abendprogramm der ARD aufgenommen worden ist, erzählt von Franz Kaffer, dem Hähnchen-Griller, der Preludin nimmt, um auch von den Nächten seines Lebens etwas zu haben, spielt in München und reiht komische, kriminelle und erotische Verwicklungen zu einem Bericht über jene jungen Leute, die

Sir Herbert Read

Im Zeitalter der Spezialisten war er Kunst-Kritiker, Soziologe, Lyriker, Museumsdirektor, Zeitschriftenherausgeber, Romancier, Verlagsdirektor und Hochschullehrer zugleich – und wurde dennoch als Kapazität ernst genommen. Für die Nachwelt allerdings wird er der Kunst-Kritiker sein, der Autor der „Geschichte der modernen Plastik“ und der „Geschichte der modernen Malerei“ (beide bei Droemer/Knaur), der Mann, der einem Neuanfang der englischen Kunst entscheidend auf den Weg geholfen hat, der Mentor von Barbara Hepworth und Ben Nicholson, der Freund und unermüdliche Interpret von Henry Moore. Herbert Read, der im Jahre 1953 von Elizabeth II. in den Adelsstand erhoben wurde, starb in England im Alter von 75 Jahren.

Theodor Frings