Allen Bauern, die wegen des technischen und wissenschaftlichen Fortschritts in Bedrängnis geraten sind, will das neue mittelfristige Agrarprogramm Bundesernährungsminister Hermann Höcherls helfen. Wem die von Höcherl vorgeschlagenen Maßnahmen tatsächlich nützen, darüber urteilt Professor Dr. Hermann Priebe in diesem Interview. Priebe ist Direktor des Instituts für ländliche Strukturforschung an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt. Der prominente Agrarwissenschaftler gehört mehreren Gremien an, die sich mit der Vorbereitung agrarpolitischer Maßnahmen in Bonn und Brüssel beschäftigen. Das Agrarprogramm Höcherls macht sich wesentliche Erkenntnisse zunutze, zu denen Priebe bereits Vorjahren gelangt ist.