Doch BWD hat bares Geld. Rudolf Ratzel jedenfalls konnte diese für ihn erfreuliche Erfahrung machen. Er schloß einen Vertrag ab: Zunächst wird BWD Euroland-Aktien aus Ratzels Portefeuille zum Nominalwert von 2,1 Millionen Schweizer Franken zu pari erwerben, und zwar bis Ende dieses Jahres. Raten: Juli und August je 250 000 Franken. September und Oktober je 350 000 und November und Dezember je 450 000 Franken. Die ersten beiden Raten gingen bei Ratzel bereits – vorzeitig – in bar ein. Über den Rest wurden Wechsel ausgestellt.

Wenn dieser Vertrag erfüllt ist, will BWD weitere Euroland-Papiere von Ratzel kaufen, bis er insgesamt Aktien für 9,5 Millionen Franken hat. Anschließend bekommt er auch noch 500 Vorzugsaktien mit zwanzigfachem Stimmrecht – freilich nicht zum Nominalwert von 500 000 Franken, sondern gegen einen Aufpreis. "Was soll ich machen?" sagt Ratzel zu dieser Transaktion, "die Leute wollen meine Aktien haben. Soll ich das Geld etwa nicht annehmen?"

Horst Peine

Die ZEIT veröffentlicht die Seite "Grundstücksmarkt" jeweils in der ersten Ausgabe jeden Monats. Der nächste Grundstücksmarkt erscheint in der Nr. 31 vom 2. August.

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