Die unterschiedliche Konjunktur in den EWG-Staaten im vergangenen Jahr zeigt sich in den prozentualen Veränderungen des Bruttosozialprodukts, des privaten Verbrauchs und der Anlageinvestitionen. Nur das deutsche Bruttosozialprodukt ging zurück. Die Investitionslust der Unternehmen war gebremst. Italien schnitt im vergangenen Jahr am besten ab und wird auch 1968 die Wachstumsraten in der EWG anführen. Für Deutschland rechnen die Statistiker jetzt mit einem neuen Aufschwung. Die Zahlen für Frankreich müssen wieder revidiert werden. Frankreich wird wegen der Unruhen in diesem Jahr auf den letzten Platz in der Wachstumsliste rutschen.