Zu einer Demonstration sind Schüler, Lehrlinge und Praktikanten aufgerufen, die nicht jünger als 16 und nicht älter als 21 Jahre sind. Demonstriert werden sollen die Ergebnisse selbständiger Arbeiten auf den Gebieten der Physik, Chemie, Biologie, Mathematik/Datenverarbeitung, Technik, der Geo- und Raumwissenschaften beim vierten Wettbewerb "Jugend forscht", einem Förderungswerk des "sterns" und der deutschen Industrie zur Pflege des naturwissenschaftlichen Nachwuchses.

Der Wettbewerb findet in vier Stufen statt: Im Januar 1969 qualifizieren sich bei den Regionalwettbewerben in den Stadt- und Landkreisen der Bundesrepublik und in Westberlin die Teilnehmer an den Landeswettbewerben. Die ersten, zweiten und dritten Preisträger der Landeswettbewerbe, die im Februar stattfinden, nehmen Ende März am Bundeswettbewerb im Volkswagenwerk Wolfsburg teil. Im Mai werden dann die Mädchen und Jungen, die nach dem Urteil der Jury die jeweils beste Arbeit in den sechs Fächern geliefert haben, nach Fort Worth in Texas zur 20. International Science Fair eingeladen zu der Forscherolympiade, an der über fünfhundert Jugendliche aus aller Welt ihre naturwissenschaftlichen Leistungen zur Schau stellen. Mehr als 600 Spezialisten auf den verschiedenen Gebieten der Naturwissenschaften werden dort die Arbeiten der jungen Forscher beurteilen und prämiieren. Bisher konnten sich die deutschen Teilnehmer an diesem internationalen Wettbewerb in der Spitzengruppe placieren. Bei der International Science Fair im Mai dieses Jahres erzielten die "Jugend-forscht"-Bundessieger sogar vier erste und drei Sonderprelse.

Ein Taschenbuch, das viele Themenvorschläge, Arbeitsbeschreibungen, die ausführlichen Teilnahmebedingungen und die offizielle Anmeldekarte enthält, erscheint in den nächsten Tagen und ist gegen eine Schutzgebühr von 50 Pfennig (in Briefmarken) – Freiumschlag mit 40 Pfennig Porto beifügen! – von stern-Wettbewerb "Jugend forscht", 2 Hamburg 1, Pressehaus, zu beziehen. -ow