"Glückliche Tage in Deutschland" – "Burgen und Bikini" – "Romantik in Blond". Witze werden schon gemacht, aber noch ist das richtige Zauberwort nicht gefunden für das neue Deutschland-Image, mit dem die Deutsche Zentrale für Fremdenverkehr in Zukunft im Ausland werben will. In den nächsten Tagen werden Hunderte von Vorschlägen geprüft. Einstweilen wogen die letzten Geplänkel hin und her, wieweit man das zugkräftige Bild vom "romantic Germany" mit Burgen, Fachwerkhäusern, Trachtenmädchen, Bierhumpen, Jodlern und Weinseligkeit verändern und bereichern kann, und ob man nicht nur Landschaftsschönheiten, die Wirkungskraft der Bäder, Einkaufsmöglichkeiten und Kunst und Kongresse anpreisen soll, ob man vielmehr auch zur Besichtigung neuer Wohnsiedlungen, von Industrieunternehmen, Landwirtschaftsbetrieben und Flughäfen einladen darf. Die Zentrale für Fremdenverkehr wagt zunächst einmal humorvoll die Umarmung von Ritter und Bikini-Mädchen. -dt