Deutsche Unternehmer wagen den Sprung über den Atlantik nur selten. Für ihre Auslandsinvestitionen, die Ende 1967 einen Bestand von rund 11 Milliarden Mark erreichten, bevorzugen sie nach wie vor die europäischen Nachbarstaaten, denn in Amerika werden ausländische Investoren noch immer diskriminiert, und in den Entwicklungsländern ist das Risiko oft unabsehbar. Deutschlands kapitalexportfreudigste Branchen: Chemie (1,6 Milliarden Mark), Elektroindustrie (1,3) und Automobilindustrie (1,2).