Das Jahr der wirtschaftlichen Rezession 1967 und der politischen Krisen hat die Deutsche Shell zur Expansion genutzt. Während in der Bundesrepublik der Mineralölverbrauch nur noch um 3,8 (13,6) Prozent zunahm, stieg bei der Shell der Mengenumsatz im Inlandsgeschäft um 10,8 Prozent auf 15,5 Millionen Tonnen. Einschließlich der Exporte wurden 16,7 (15,1) Millionen Tonnen abgesetzt. Demgegenüber setzten die Shell-Raffinerien trotz einer 22prozentigen Steigerung "nur" 13,5 Millionen Tonnen Rohöl durch. Demnach müssen noch Fertigprodukte importiert oder zugekauft worden sein. kw