Seine glücklose Politik der Sozialisierung und Nationalisierung führte schließlich in die Sackgasse. Schon vor einigen Monaten gab es im Irak Anzeichen der Unzufriedenheit mit der Politik Arefs. Am 16. April verlangter al-Bakr und 12 Offiziere in einem Memorandum Reformen und die Einrichtung eines nationalen Koalitionskabinetts. Die Forderungen wurden abgelehnt – von da an war der Umsturz nur noch eine Frage der Zeit.

Der Erfolg der putschenden Militärs vor acht Tagen wurde durch die Palastwache erleichtert. Aref begab sich mit einer Sondermaschine nach London ins Exil, wo ihn seine Familie erwartete. Sein persönlicher Schaden hält sich in Grenzen: Als ehemaliger Offizier empfängt er soeine Pension.