Neue Hausbesitz-Briefe

Zur Mitfinanzierung des geplanten Einkaufszentrums in der Wohnanlage Kiel-Mettenhof ist vorgesehen, eine weitere Serie des gemeinsam von der gewerkschaftseigenen Wohnungsbaugesellschaft "Neue Heimat" und der Deutschen Pfandbriefanstalt geschaffenen Hausbesitzbriefes aufzulegen.

Wieder ein Musterdepot

Rund 50 Prozent der im Juli zu tätigenden Neuanlagen sollten nach Ansicht des Düsseldorfer Bankhauses C. G. Trinkaus in deutsche Aktien gehen (AEG, Hartmann & Braun, Hoechst, Schering, VW, Veba, Allianz Versicherung, Bayer und Vereinsbank). 20 Prozent würde man in den USA anlegen (in einigen ausgesuchten Papieren), 9 Prozent in Holland (darunter AKU und Royal Dutch), 9 Prozent in der Schweiz (Ciba) und 12 Prozent in Japan. Bemerkenswert: Trinkaus hält an seiner Meinung fest, daß deutsche Montanaktien heute nicht mehr kaufenswert sind.

Verluste bei HISA unvermeidlich

Die Anteilseigner der beiden schweizerischen HISA-Anlagefonds (HISA National und HISA International) müssen bei der Abwicklung der in Schwierigkeiten geratenen Fonds mit Verlusten rechnen, teilt das HISA-Schutzkomitee mit. Ertragsausschüttungen sind zur Zeit ebensowenig zu erwarten wie erste Abschlagzahlungen. Die rechtliche und tatsächliche Situation der Anlageprogramme ist noch nicht endgültig geklärt. Heute steht aber schon fest, daß die Ansprüche der Programminhaber nicht in bar abgegolten werden können, sondern durch Zuteilung von Anteilen, die dann ihrerseits im Zeitpunkt der Liquidation einen anteilsmäßigen Anspruch auf die Fondsvermögen besitzen.

Neue DM-Anleihe für Australien

Das Commonwealth of Australia verhandelt gegenwärtig mit der Deutschen Bank als Führerin eines internationalen Anleihekonsortiums über eine Anleihe von 100 Millionen Mark, die noch Ende dieses Monats auf den europäischen Kapitalmärkten angeboten werden soll. Voraussichtlicher Zinssatz 6 3/4 Prozent, Laufzeit 15 Jahre. Rechtzeitige Vormerkung ist wegen der zu erwartenden großen Nachfrage ratsam.