Allan Bullock in "Hitler. Eine Studie über Tyrannei":

Was mit der im Garten der Reichskanzlei zurückgebliebenen Asche der beiden verbrannten Körper geschah, ist niemals festgestellt worden. Es ist möglich, daß sie auf irgendeine Weise beseitigt wurde, denn normalerweise wird der menschliche Körper von einem offenen Feuer nicht so restlos verzehrt, daß keine Spuren hinterbleiben, und nachdem die Russen die Reichskanzlei eingenommen hatten, war nichts mehr zu finden... Die Frage wäre kaum von Wichtigkeit, hätte nicht das Fehlen jeglicher Überreste dazu geführt, daß an der Tatsache von Hitlers Tod gezweifelt wurde. Es ist freilich wahr, ein unwiderleglicher, in Gestalt von Hitlers totem Körper belegter Beweis ist nicht erbracht worden.

William Shirer in "Aufstieg und Fall des Dritten Reiches":

Kempka (Hitlers Chauffeur) hat wohl die plausibelste Erklärung für das Verschwinden der Knochenreste gegeben: "Durch das ununterbrochene Artilleriefeuer", sagte er den Vernehmungsoffizieren, "wurden alle Spuren verwischt."

Hugh R. Trevor Roper in "Hitlers letzte Tage":

Die Gebeine (Hitlers und Eva Brauns) sind nie gefunden worden. Vielleicht wurden sie zerstört und mit anderen vermischt, etwa mit den Überresten von Soldaten, die bei der Verteidigung der Reichskanzlei gefallen sind ... Die Russen haben gelegentlich den Park umgewühlt, in dem viele Leichen unbestattet herumlagen. Vielleicht wurde tatsächlich, wie (Adjutant) Günsche bestätigt haben soil, die Asche in einer Schachtel gesammelt und aus der Reichskanzlei herausgebracht. Aber vielleicht ist auch gar keine besondere Erklärung vonnöten. Womöglich sind die angestellten Untersuchungen ein wenig oberflächlich gewesen. Kundschafter, die fünf Monate lang Hitlers Vormerkkalender auf seinem Stuhl unbeachtet ließen, mögen leicht auch andere Überbleibsel übersehen haben, die absichtlich verborgen wurden. Was immer die Erklärung sein mag – Hitler hat das letzte Ziel seines Ehrgeizes erreicht: Wie Alarich, der heimlich im Flußbett des Busento begraben wurde, ist nun auch dieser moderne Zerstörer der Menschheit vor Entdeckung gefeit.

Cornelius Ryan in "Der letzte Kampf":