Eigenhilfe: Neuer Firmenname

Die Deutsche Sachversicherung Eigenhilfe AG firmiert jetzt Volksfürsorge Deutsche Sachversicherung AG, Hamburg. Für 1967 zahlte sie auf das voll eingezahlte Aktienkapital eine Dividende von 7 Prozent, in die offene Rücklage sind 1 Million eingestellt worden. Trotz eines erfreulichen Beitragszuwachses wurde das gute versicherungstechnische Ergebnis des Vorjahres nicht erreicht. Ursache: Ein wesentlich ungünstigerer Schadensverlauf.

Rheinmetall: Auf Expansionskurs

Bei erhöhtem Gruppenumsatz von 460 (im Vorjahr 450) Millionen Mark stieg der Gewinn 1967 auf 3,75 nach 3 Millionen Mark für 1966. Daraus werden wieder auf das aufgestockte Grundkapital von 37,5 (bisher 25) Millionen Mark, das sich zu 78 Prozent im Besitz der Familie Röchling befindet, 12 Prozent Dividende ausgeschüttet. Die Gesellschaft ist hauptsächlich im Rüstungsgeschäft tätig. Sie will in Zukunft ihren zivilen Bereich stärken.

Barmenia-Gruppe: Zufrieden

Bei unterschiedlicher Entwicklung der drei Gesellschaften ist das Geschäftsjahr 1967 der Barmenia-Versicherungsgruppe insgesamt zufriedenstellend verlaufen. Die Gruppe (angeschlossen sind die Gegenseitigkeitsvereine Leipziger Verein Barmenia Krankenversicherung und Leipziger Verein Barmenia Lebensversicherung in Wuppertal und Hamburg sowie die Barmenia Allgemeine Vericherungs-AG in Wuppertal) erzielte 1967 Erträge aus Prämieneinnahmen und Vermögen von 296 Millionen Mark, davon allein aus Prämien 274 (246) Millionen. Die Bilanzsumme aller drei Gesellschaften belief sich auf rund 412 Millionen Mark.

Scheidemandel-Motard: 12 Prozent Dividende