Sehr sehenswert:

„Der eiskalte Engel“, von Jean-Pierre Melville. Ein Gangsterfilm, doch einer, in dem nicht Oberflächenreize und das Temperament des Melodrams herrschen, sondern die Kühle der Parabel und die Strenge konsequenter Gedanken.

„Das junge Mädchen“, von Luis Buñuel. „Die Braut trug Schwarz“, von François Truffaut. „Liebelei“ und „Lola Montez“, von Max Ophüls. „Jagd auf James A.“, von Mervyn LeRoy.

Sehenswert:

„Django und die Bande der Gehenkten“, von Ferdinand Baldi. Ein italienischer Western, der teuer genug war, um perfekt zu sein; er ist besser als die meisten, die zur Zeit in den Kinos laufen. Aber so teuer, um lange abgespielt werden zu müssen, war er auch wieder nicht; keiner der großen amerikanischen Westernstars, die immer häufiger in die Cinecittà importiert werden, ziert die Besetzungsliste. Es lohnt sich darum, nicht auf sein Auftauchen im Kino um die Ecke zu warten; das mag ausbleiben.

Im Fernsehen:

„Wer kennt diese Frau?“, von Kazimierz Kutz, der zu der jüngeren Generation der polnischen Filmemacher gehört. ARD am 5. August.