Leonberger: 42 Prozent weniger

Bedingt durch die rückläufige Konjunktur im Jahre 1967 und durch die Auswirkungen des Steueränderungsgesetzes 1966 wurden bei der Leonberger Bausparkasse AG, Leonberg bei Stuttgart, im Berichtsjahr 1967 mit 44 258 Verträgen über eine Bausparsumme von 982 Millionen Mark um 42 Prozent weniger Neuabschlüsse erzielt und eingelöst als im Vorjahr. Mit 636 Millionen lag der aus dem Vertragsbestand resultierende Geldeingang um fünf Prozent höher als 1966, während bei der Gesamtheit der deutschen Bausparkassen das Geldaufkommen verglichen mit 1966 unverändert geblieben ist. Auf das Aktienkapital von 10 Millionen Mark, das zu 60 Prozent bei der Allgemeinen Rentenanstalt Lebens- und Rentenversicherungs-AG, Stuttgart, liegt wurden 16 Prozent ausgeschüttet.

Witwen und Waisen: Gestiegener Überschuß

Die Witwen- und Waisen-Kasse des Reichs- und Staatsdienstpersonals, Allgemeine Lebensversicherungsanstalt a. G. in München erreichte zum Jahresende 1967 einen Versicherungsbestand von nahezu 2,7 Milliarden Mark. Er ist inzwischen um weitere 100 Millionen gewachsen. Der im wesentlichen durch gestiegene Kapitalerträge auf 21,07 (18,65) Millionen Mark erhöhte Überschuß floß zu 97,82 Prozent den Versicherten zu.

Scheidemandel: Reserven aufgelöst

Um für 1967 wieder eine Dividende von 12 Prozent ausschütten zu können, mußte die Verwaltung der Scheidemandel-Motard-Werke AG, Berlin, Beträge einsetzen, die aus der Auflösung von Reserven bei den Vorräten angefallen sind. Für das Jahr 1968 zeichnet sich eine hoffnungsvolle Entwicklung ab. Grundkapital 9,5 Millionen Mark. Kein Großaktionär.

Hermes: Jubiläumsbonus