Coutinho, Caro & Co: Gutes Stahlgeschäft

Das Hamburger Handelshaus Coutinho, Caro & Co hat (einschließlich in- und ausländischer Konzernfirmen) den Umsatz in 1967 um 14,1 Prozent auf 628,4 Millionen Mark ausgeweitet. Die nicht zur Publizität verpflichtete Gesellschaft gibt den cashflow für 1967 mit 15 Millionen Mark an gegenüber 10 Millionen im Durchschnitt der letzten drei Jahre. Im Stahlgeschäft, dem traditionellen Betätigungsfeld der Firma, wurde mit einer an die Kundschaft gelieferten Tonnage von 1,158 Millionen Tonnen erstmals die Millionengrenze überschritten. Mehr als 75 Prozent des Stahlbedarfs der Inlandshäuser wurden sei deutschen Hüttenwerken eingedeckt.

Preußenelektra

Für das Geschäftsjahr 1968 erwartet die Preußische Elektrizitäts-AG, Hannover, zum Veba-3ereich gehörend, eine kräftige Steigerung des Stromabsatzes und damit auch ein günstiges Ergebnis. Der Rückgang des wirtschaftlichen Wachstums während der vergangenen Jahre hat sich bei der Gesellschaft wegen des überdurchschnittlichen Anteils der Tarifabnehmer am Gesamtverbrauch nur schwach bemerkbar gemacht. Die gesamte Stromabgabe stieg 1967 um 53 Prozent auf 17,535 Milliarden kWh. Im Bundesgebiet betrug die Zuwachsrate der öffentlichen Elektrizitätsversorgung 3,9 Prozent. Dividende 14 Prozent auf 425 Millionen Mark Grundkapital.

Scholven-Chemie: Hohe Investitionen

Mit einem Aufwand von 120 Millionen Mark baut die zum Veba-Bereich gehörende Scholven-Chemie AG, Gelsenkirchen-Buer, bis 1970 verschiedene Anlagen aus beziehungsweise errichtet Neubauten. Das Unternehmen hat sein Aktienkapital jetzt um 35 auf 200 Millionen DM zum Ausgabekurs von 170 Prozent für die neuen Aktien erhöht. An die Hibernia AG, mit der ein Organschaft- und Gewinnabführungsvertrag besteht, wurden 1967 als „Dividende“ 27,5 (25,3) Millionen Mark gezahlt.

Hibernia: Höherer Gewinn

Der Umsatz der Hibernia AG, Herne, ist 1967 auf 2609 (2428) Millionen Mark gestiegen. Ausdruck der besseren Ertragslage ist nicht nur die von 6 auf 8 Prozent erhöhte Dividende, sondern ebenso die Rücklagenstärkung um 29 auf 616 Millionen bei einem Grundkapital von unverändert 210 Millionen. Der Gewinn vor Steuern wurde mit 99 (76) Millionen angegeben. Trotz des erweiterten Geschäftsumfanges gelang es, die Belegschaft auf 32 220 (36 800) Köpfe zu ermäßigen.