Die Fremdenverkehrsexperten von Lyon locken durchreisende Touristen mit einer Etappen-Pauschale. Für 24 bis 40 Mark (je nach Hotel) gibt es eine Übernachtung mit Abendessen und Frühstück sowie eine Stadtbesichtigung mit Weinprobe. Das Auto wird gewaschen, und zur Erinnerung an die Etappe in Lyon erhält jeder Tourist eine Souvenir-Plakette.

Teure Stunden

Die Manager des Hilton-Hotels in New York wissen, was Geschäftsleuten und Touristen oft fehlt: Ein Hotelzimmer für ein paar Stunden, zum Ausruhen und Frischmachen. Dieses Angebot ist sicher verlockend, doch die Preise sind für Europäer wohl zu hoch: Ein bis drei Stunden kosten 48 Mark, jede zusätzliche Stunde zwölf Mark.

Jerusalem schwarz auf weiß

Touristen mußten sich in Jerusalem bislang mit den üblichen Souvenirs begnügen. Doch die „Heilige Stadt“, so meinen die Israelis, sollte etwas Besonderes bieten. Wer in diesem Jahr Jerusalem besucht, darf sich, wie ein hoher Staatsbesuch, in das Gästebuch eintragen. Und damit der Tourist das zu Hause auch belegen kann, wird ihm nun auch noch eine Urkunde nachgeschickt. Mit Stempel und Siegel hat er es dann schwarz auf weiß. Und nicht nur das. Die Israelis wissen um die Magie der Zahlen. Was nützt es dem Touristen wenn er weiß, daß er von ein paar tausend Besuchern einer war? Wirklich schön wird es erst, wenn er sagen kann: Ich war der 5007. Deshalb werden die Urkunden durchlaufend numeriert.

Wo Bond ballert

James Bond schießt und liebt für die Schweizer Fremdenverkehrsorte Murren und Schilthorn. Der Bond-Produzent will den sechsten Bond-Film auf Schweizer Gipfeln drehen. Die neue Schilthornbahn, die größte europäische Bergbahn, wird jetzt für den Film präpariert. Die Schweizer und mit der Werbung allein im Film noch nicht zufrieden. Sie werben schon jetzt. Überall im Lauterbrunnental hängen große Plakate, die Touristen auf die Stellen hinweisen, wo Bond bald ballert.