er europäische Fremdenverkehr hat als „Ausfuhrartikel“ und Devisenquelle jetzt ungefähr die gleiche Bedeutung (8%) erlangt wie der Export von Automobilen und Chemieerzeugnissen. Wie aus dem nun vorliegenden OECD-Bericht (Organisation for Economic Cooperation and Development) für 1967 hervorgeht, haben die Deviseneinnahmen durch den Tourismus 44 Milliarden Mark erreicht, zehn Prozent mehr als im Jahr davor. In einigen Mitgliedsländern wie Spanien (38%), Portugal (30%) Österreich (24%) ist der Fremdenverkehr die wichtigste Exportindustrie. Immer noch sind es die Staatsbürger der europäischen OECD-Länder selbst, die am meisten reisen und sich gegenseitig das Geld zutragen (90%).

Im ersten Halbjahr 1968 hat der Ausländerbesuch in Italien, Spanien, Portugal und Großbritannien wieder erfreulich zugenommen, weniger der in der Bundesrepublik. Die Devisenbeschränkungen in Großbritannien und nun auch in Frankreich wirkten sich negativ aus. – dt